Endlich mal wieder essen gewesen hier in Köln! Der Mensch lebt ja nicht von Thai-Imbiss-Food und Pommes allein! Deswegen waren Jörn und ich kürzlich in der Ouzeria. Das ist ein ganz hübscher Laden direkt am Brüsseler Platz, also genau da, wo sommers immer ganze viele junge Leute wie wir rumstehen, die alle studieren oder was mit Medien machen und Flaschenbier trinken und die lärmempfindlichen Anwohner um den Schlaf bringen. Ja, genau da.
In der kleinen, stylischen Ouzeria sitzt man eng, was mich gar nicht so gestört hat, und bestellt am Besten Mezedes, so 'ne Art griechische Tapas. Ich hatte mit meinen richtig Glück, ich hatte Kartoffeln mit Kräutern aus dem Ofen, gebackenen Feta, Gemüselinsen mit Balsamico und schlichtes Brot mit Aioli. War alles super. Nicht billig, aber lecker. Jörn hatte weniger Glück, sein Essen troff nur so vor Fett und hat ihm nicht so gut geschmeckt. Glücklicherweise hatten wir eine gute Flasche griechischen Weißwein bestellt (weiß nicht mehr genau, wo der her kam, von irgend'ner Insel meine ich...), und am Ende sind wir beide glücklich aus der Ouzeria ins nächtliche Köln hinausgewankt. In Köln gibt's ja mittlerweile mehrere so hippe Griechen mit putzigen kleinen Portiönchen zum Selberzusammenstellen, bei denen man es nicht so eng sieht mit den Länderküchen, und man auch schon mal spanische Tortilla bekommt. Auch das Plomari in Sülz soll super sein. Muss ich bald mal testen...
Oh, verdammt. Jetzt habe ich mich hungrig geschrieben. Off to the fridge.
m.
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Montag, 4. Juli 2011
Freitag, 25. Februar 2011
Mafia al dente
Im letzten Jahr hat die Leipziger Gruppe TheaterPACK mein Stück Der Neurosenkrieg aufgeführt, und danach hat der Chef, Frank Schletter, gleich noch einen Dinnerkrimi bei mir geordert, den ich mit Freuden serviert habe.
Mafia al dente heißt das Ding, hatte im Januar Premiere, und der Name ist natürlich Programm. Warum ich euch das alles erzähle? Selbstverständlich aus Eigenwerbungsgründen. Heute ist nämlich eine weitere Aufführung, im Café Waldi. Also... falls der geneigte Leipziger da noch schnell vorbeispringen will - be my guest! (Natürlich nur im übertragenen Sinne. Ich bin in Köln, ich habe zu tun und empfange heute keine Gäste.)

Infos zum Stück gibt es hier: http://www.theaterpack.com/Startseite/mafia_al_dente/th125_index_0.htm
Küsse und so,
m.
Mafia al dente heißt das Ding, hatte im Januar Premiere, und der Name ist natürlich Programm. Warum ich euch das alles erzähle? Selbstverständlich aus Eigenwerbungsgründen. Heute ist nämlich eine weitere Aufführung, im Café Waldi. Also... falls der geneigte Leipziger da noch schnell vorbeispringen will - be my guest! (Natürlich nur im übertragenen Sinne. Ich bin in Köln, ich habe zu tun und empfange heute keine Gäste.)
Infos zum Stück gibt es hier: http://www.theaterpack.com/Startseite/mafia_al_dente/th125_index_0.htm
Küsse und so,
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Donnerstag, 17. Februar 2011
Saudade
Saudade ist
1. ein angeblich unübersetzbarer Ausdruck für portugiesischen Weltschmerz
2. eine Weinbar in Ehrenfeld
Da ich in ersterem längst Expertin bin, habe ich gestern mal letzteres getestet. Das Saudade ist schließlich direkt bei mir um der Ecke, und ich hatte mehrfach von dem guten Wein gelesen, den die da angeblich servieren. Nun habe ich mit Jörn zusammen zwar "nur" eine Flasche gekillt, was nicht reicht, um allgemein sprechen zu können. Die, die wir leergesüffelt haben, war aber auf jeden Fall gut. Den "großen" Tapas-Teller kann ich leider nicht beurteilen, weil das meiste darauf Schinken und Salami war, und daher an meinen fleischfressenden Freund fiel. Aber er kostete 10 Euro und dafür fand ich ihn klein. Ich habe mich dann an Brot mit Aioli und Oliven sattgegessen und mir hinterher selbst noch ein Stück Käsekuchen mit weißer Schokolade verordnet. Tip top!

Außerdem ist das Saudade sehr gemütlich, hat eine enorme Auswahl portugiesischer Weine (wir tranken einen roten, dessen Namen ich vergessen habe, aber er war gut also who cares?) und war am gestrigen Mittwochabend ausgesprochen voll von jungen Ehrenfelder Weintrinkern. Also scheint der Ruf ja nicht der Schlechteste zu sein.
Auf ein Gläschen kann ich den Laden also empfehlen. Und das, obwohl mich der Wein - im totalen Gegensatz zur sonstige Wirkung von Alkohol auf mich - erst mit jedem Schluck schwermütiger und dann tendenziell aggressiv gemacht hat. Am Ende war ich kurz davor, irgendwem das Ohr abzubeißen. Nun, solange ich nicht durch weitere Selbstversuche mit portugiesischem Wein verifiziert habe, dass der Rote wirklich schuld daran war, möchte ich es ihm nicht anlasten.*
m.
*Bei der Erstellung dieses Blogs wurden keine Ohren verletzt.
1. ein angeblich unübersetzbarer Ausdruck für portugiesischen Weltschmerz
2. eine Weinbar in Ehrenfeld
Da ich in ersterem längst Expertin bin, habe ich gestern mal letzteres getestet. Das Saudade ist schließlich direkt bei mir um der Ecke, und ich hatte mehrfach von dem guten Wein gelesen, den die da angeblich servieren. Nun habe ich mit Jörn zusammen zwar "nur" eine Flasche gekillt, was nicht reicht, um allgemein sprechen zu können. Die, die wir leergesüffelt haben, war aber auf jeden Fall gut. Den "großen" Tapas-Teller kann ich leider nicht beurteilen, weil das meiste darauf Schinken und Salami war, und daher an meinen fleischfressenden Freund fiel. Aber er kostete 10 Euro und dafür fand ich ihn klein. Ich habe mich dann an Brot mit Aioli und Oliven sattgegessen und mir hinterher selbst noch ein Stück Käsekuchen mit weißer Schokolade verordnet. Tip top!
Außerdem ist das Saudade sehr gemütlich, hat eine enorme Auswahl portugiesischer Weine (wir tranken einen roten, dessen Namen ich vergessen habe, aber er war gut also who cares?) und war am gestrigen Mittwochabend ausgesprochen voll von jungen Ehrenfelder Weintrinkern. Also scheint der Ruf ja nicht der Schlechteste zu sein.
Auf ein Gläschen kann ich den Laden also empfehlen. Und das, obwohl mich der Wein - im totalen Gegensatz zur sonstige Wirkung von Alkohol auf mich - erst mit jedem Schluck schwermütiger und dann tendenziell aggressiv gemacht hat. Am Ende war ich kurz davor, irgendwem das Ohr abzubeißen. Nun, solange ich nicht durch weitere Selbstversuche mit portugiesischem Wein verifiziert habe, dass der Rote wirklich schuld daran war, möchte ich es ihm nicht anlasten.*
m.
*Bei der Erstellung dieses Blogs wurden keine Ohren verletzt.
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Mittwoch, 16. Februar 2011
Kölns bester Cappuccino
Jahrelang habe ich meine Magengeschwüre in regelmäßigen zeitlichen Abständen mit billigem Filterkaffee begossen.
Dann habe ich eine Weile gar keinen Kaffee mehr konsumiert. Das hat auch irgendwie gestunken.
Mittlerweile habe ich einen guten Kompromiss für mich gefunden: Ich trinke nur noch guten Kaffee. Das schränkt die Menge des von mir konsumierten Gesöffs automatisch ganz gewaltig ein. Denn wo kriegt man schon guten Kaffee? An der Coffee-to-go-Zapfsäule bestimmt nicht. Galestro ist allerdings 'ne ganz gute Adresse. Da schaue ich gerne mal vorbei, wenn ich am Hauptbahnhof unterwegs bin, was öfter vorkommt, als mir lieb ist. (Das klingt jetzt, als prostituiere ich mich in Bahnhofsnähe. Dabei fahre ich nur oft Zug. Ehrlich.)

Galestro ist eine niedliche kleine Espresso-Bar direkt gegenüber vom Haupteingang des Bahnhofs. Und der Cappuccino da ist super. Dazu ein Stück von der Limetten-Tarte, und der Nachmittag ist perfekt. Kann ich nur empfehlen. Zumal der Laden trotz der Lage selten wirklich voll ist, weil die ganzen Deppen zu Starbucks rennen und da Kaffee trinken, der nur halb so gut und doppelt so teuer ist. Wie ich Depp das jahrelang gemacht habe, bevor ich Galestro entdeckt habe. Ich verrate diesen Geheimtipp auch nur, weil ich ein bisschen gutes Karma durchaus gebrauchen kann.
Hoch die Kaffeetassen!
m.
Dann habe ich eine Weile gar keinen Kaffee mehr konsumiert. Das hat auch irgendwie gestunken.
Mittlerweile habe ich einen guten Kompromiss für mich gefunden: Ich trinke nur noch guten Kaffee. Das schränkt die Menge des von mir konsumierten Gesöffs automatisch ganz gewaltig ein. Denn wo kriegt man schon guten Kaffee? An der Coffee-to-go-Zapfsäule bestimmt nicht. Galestro ist allerdings 'ne ganz gute Adresse. Da schaue ich gerne mal vorbei, wenn ich am Hauptbahnhof unterwegs bin, was öfter vorkommt, als mir lieb ist. (Das klingt jetzt, als prostituiere ich mich in Bahnhofsnähe. Dabei fahre ich nur oft Zug. Ehrlich.)
Galestro ist eine niedliche kleine Espresso-Bar direkt gegenüber vom Haupteingang des Bahnhofs. Und der Cappuccino da ist super. Dazu ein Stück von der Limetten-Tarte, und der Nachmittag ist perfekt. Kann ich nur empfehlen. Zumal der Laden trotz der Lage selten wirklich voll ist, weil die ganzen Deppen zu Starbucks rennen und da Kaffee trinken, der nur halb so gut und doppelt so teuer ist. Wie ich Depp das jahrelang gemacht habe, bevor ich Galestro entdeckt habe. Ich verrate diesen Geheimtipp auch nur, weil ich ein bisschen gutes Karma durchaus gebrauchen kann.
Hoch die Kaffeetassen!
m.
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