Mittwoch, 16. Februar 2011

Kölns bester Cappuccino

Jahrelang habe ich meine Magengeschwüre in regelmäßigen zeitlichen Abständen mit billigem Filterkaffee begossen.

Dann habe ich eine Weile gar keinen Kaffee mehr konsumiert. Das hat auch irgendwie gestunken.

Mittlerweile habe ich einen guten Kompromiss für mich gefunden: Ich trinke nur noch guten Kaffee. Das schränkt die Menge des von mir konsumierten Gesöffs automatisch ganz gewaltig ein. Denn wo kriegt man schon guten Kaffee? An der Coffee-to-go-Zapfsäule bestimmt nicht. Galestro ist allerdings 'ne ganz gute Adresse. Da schaue ich gerne mal vorbei, wenn ich am Hauptbahnhof unterwegs bin, was öfter vorkommt, als mir lieb ist. (Das klingt jetzt, als prostituiere ich mich in Bahnhofsnähe. Dabei fahre ich nur oft Zug. Ehrlich.)




Galestro ist eine niedliche kleine Espresso-Bar direkt gegenüber vom Haupteingang des Bahnhofs. Und der Cappuccino da ist super. Dazu ein Stück von der Limetten-Tarte, und der Nachmittag ist perfekt. Kann ich nur empfehlen. Zumal der Laden trotz der Lage selten wirklich voll ist, weil die ganzen Deppen zu Starbucks rennen und da Kaffee trinken, der nur halb so gut und doppelt so teuer ist. Wie ich Depp das jahrelang gemacht habe, bevor ich Galestro entdeckt habe. Ich verrate diesen Geheimtipp auch nur, weil ich ein bisschen gutes Karma durchaus gebrauchen kann.

Hoch die Kaffeetassen!


m.

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